Malerbetrieb digitalisieren — 7 Praxis-Schritte
Viele Malerbetriebe arbeiten noch mit Papier-Rapporten und Excel-Listen. Wir zeigen, wie Sie Ihren Betrieb Schritt für Schritt digitalisieren.

Warum Malerbetriebe jetzt digitalisieren sollten
Der typische [Malerbetrieb](/branchen/maler-gipser) verliert pro Woche 5–8 Stunden mit manueller Verwaltung: Rapporte abtippen, Offerten per Hand schreiben, Rechnungen nachkontrollieren. Das muss nicht sein.
Die 7 Schritte zur Digitalisierung
1. Digitale Zeiterfassung einführen
Der einfachste Einstieg: Mitarbeitende erfassen ihre Zeiten per Smartphone statt auf Papier-Rapporten.
- Vorher: Papier-Rapport am Freitagabend einsammeln, abtippen, kontrollieren
- Nachher: Zeiten werden live erfasst und sind sofort im System
2. Aufmass digital erstellen
Statt mit Papier und Taschenrechner die Flächen zu berechnen:
- Räume direkt vor Ort digital erfassen
- Flächen automatisch berechnen (Abzüge für Fenster, Türen)
- Daten direkt in die Offerte übernehmen
3. Offerten aus Vorlagen erstellen
Erstellen Sie Vorlagen für wiederkehrende Arbeiten:
- Innenanstrich: Grundierung, 2x Deckanstrich, Abdeckarbeiten
- Fassade: Gerüst, Reinigung, Grundierung, Anstrich
- Tapezierarbeiten: Altbelag entfernen, Untergrund vorbereiten, tapezieren
4. Projektverwaltung zentralisieren
Alle Informationen zu einem Auftrag an einem Ort:
- Kundendaten und Kontaktperson
- Aufmass und Offerte
- Zeiterfassung und Materialverbrauch
- Fotos und Bemerkungen
5. Material digital verwalten
Behalten Sie den Überblick über Ihren Materialverbrauch:
- Farben, Grundierungen, Spachtelmasse pro Projekt erfassen
- Automatische Bestellung bei Mindestbestand
- Materialkosten direkt dem Projekt zuordnen
6. Rechnungen automatisch erstellen
Von der Offerte zur Rechnung in einem Klick:
- Aufwand aus Zeiterfassung übernehmen
- Material automatisch verrechnen
- Rechnung als PDF versenden
7. Fotos und Dokumentation
Dokumentieren Sie Ihre Arbeit professionell — unsere [Tipps zur Baustellendokumentation](/blog/baustellendokumentation-fotos-tipps) helfen dabei:
- Vorher/Nachher-Fotos pro Raum
- Mängeldokumentation mit Zeitstempel
- Farbcodes und RAL-Nummern festhalten
Was bringt die Digitalisierung konkret?
Ein typischer Malerbetrieb mit 5 Mitarbeitenden spart durch Digitalisierung:
- 6 Stunden/Woche bei der Zeiterfassung und Rapportierung
- 3 Stunden/Woche bei Offerten und Rechnungen
- 2 Stunden/Woche bei der Materialverwaltung
- Total: ca. 500 Stunden/Jahr — das sind über 12 Arbeitswochen!
Fazit
Sie müssen nicht alles auf einmal umstellen. Starten Sie mit der [digitalen Zeiterfassung](/blog/zeiterfassung-handwerker-schweiz-gesetz) und arbeiten Sie sich Schritt für Schritt vor. Innerhalb von 2–3 Monaten haben die meisten Betriebe den gesamten Workflow digitalisiert.
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