⚡3 kostenlose Vorlagen

Offerte Vorlage Elektro Schweiz: 3 kostenlose Muster

Muster-Offerten für Wohnungs-Renovation, Smart Home und Ladestation mit typischen Positionen, Beispielpreisen und ausgewiesener MWST.

Stand: 26.09.2026

Elektroinstallation Wohnung (Renovation)

PosBeschreibungMengeEinheitEinzelpreisTotal
1Bestandsaufnahme und Planung1pauschalCHF 450.00CHF 450.00
2Steckdosen ersetzen (UP, inkl. Abdeckung)18StkCHF 85.00CHF 1'530.00
3Lichtschalter ersetzen (UP, inkl. Abdeckung)12StkCHF 75.00CHF 900.00
4Elektroleitungen verlegen (Aufputz zu Unterputz)35lfmCHF 45.00CHF 1'575.00
5Sicherungskasten ersetzen (16 Gruppen)1StkCHF 2'200.00CHF 2'200.00
6NIV-Sicherheitsnachweis und Abnahme1pauschalCHF 350.00CHF 350.00
ZwischensummeCHF 7'005.00
MWST 8,1 %CHF 567.41
GesamtbetragCHF 7'572.41

Alle Preise in den Vorlagen sind Beispielpreise exkl. MWST, keine Marktpreise. Setzen Sie Ihre eigenen Ansätze ein.

Elektro-Offerten: Positionen, Ansätze, Nachweise

Nach Position oder in Regie

Elektro-Offerten kombinieren meist Stückpreise für Steckdosen, Schalter und Verteiler mit Leitungen pro Laufmeter. Für Regiearbeiten empfiehlt EIT.nordwest für 2026 zum Beispiel CHF 151 pro Stunde für Elektroinstallateur:innen EFZ und CHF 138 für Montage-Elektriker:innen, netto exkl. MWST (Region Nordwestschweiz). Die Materialmengen schätzen Sie mit dem Elektro-Material-Rechner, Stundensätze vergleichen Sie im Ratgeber Stundenlohn Elektriker: Kalkulation.

Sicherheitsnachweis und Anzeigen einrechnen

Nach Abschluss einer Installation übergibt der Installationsbetrieb der Eigentümerschaft einen Sicherheitsnachweis nach der Niederspannungs-Installationsverordnung (NIV). Nehmen Sie Messung, Sicherheitsnachweis und allfällige Installationsanzeigen als eigene Positionen in die Offerte auf. EIT.nordwest nennt für das Erstellen eines Sicherheitsnachweises (SiNa) oder einer Installationsanzeige je ab CHF 95.

Ladestation und Smart Home

Bei Ladestationen bestimmt die Zuleitung vom Verteiler den Preis wesentlich mit: Messen Sie die Distanz vor Ort und offerieren Sie sie pro Laufmeter. Bei Smart-Home-Projekten trennen Sie Geräte, Programmierung und Einweisung, damit die Kundschaft sieht, wofür sie bezahlt. Beide Punkte zeigen unsere Vorlagen mit Beispielpreisen.

Das Wichtigste auf einen Blick

EIT.nordwest-Empfehlung 2026: CHF 151 pro Stunde für Elektroinstallateur:innen EFZ, CHF 138 für Montage-Elektriker:innen (netto, exkl. MWST).

Sicherheitsnachweis (SiNa) nach NIV als eigene Position offerieren; EIT.nordwest nennt dafür ab CHF 95.

Leitungen pro Laufmeter, Geräte pro Stück, Planung und Inbetriebnahme pauschal ausweisen.

Die Zuleitung zur Ladestation vor Ort messen, denn sie bestimmt den Preis wesentlich mit.

MWST 8,1 % separat ausweisen. Der Saldosteuersatz für Elektroinstallationsunternehmen (4,5 %) betrifft nur die Abrechnung mit der ESTV.

Häufige Fragen zu Elektro-Offerten

Was kostet eine Elektro-Renovation einer Wohnung?

Das hängt vom Umfang ab: Anzahl Steckdosen und Schalter, neue Leitungen, Ersatz des Verteilers. Unsere Beispielvorlage mit 18 Steckdosen, 12 Schaltern, 35 m Leitung und neuem Verteiler kommt auf CHF 7'005 exkl. MWST. Das ist ein Rechenbeispiel, kein Marktpreis; setzen Sie Ihre eigenen Ansätze ein.

Was gehört in eine Offerte für eine Ladestation?

Standortabklärung, Wallbox, Zuleitung vom Verteiler pro Laufmeter, Schutzeinrichtungen, Montage sowie Inbetriebnahme mit Messung und Sicherheitsnachweis. In Mehrfamilienhäusern kommen Lastmanagement und Abklärungen mit der Verwaltung dazu. Unsere Vorlage zeigt eine 11-kW-Installation mit Beispielpreisen.

Was ist der Sicherheitsnachweis nach NIV?

Die Niederspannungs-Installationsverordnung (NIV) verlangt, dass nach Abschluss einer Installation ein Sicherheitsnachweis (SiNa) erstellt und der Eigentümerschaft übergeben wird. Er bestätigt, dass die Installation geprüft wurde und den Vorschriften entspricht. Aufsichtsbehörde ist das Eidgenössische Starkstrominspektorat ESTI. Planen Sie den Aufwand als eigene Position ein.

Wie offeriere ich eine Smart-Home-Nachrüstung?

Trennen Sie Beratung und Konzept, Geräte (Schalter, Sensoren, Thermostate, Zentrale), Installation und Programmierung sowie die Einweisung. Nennen Sie das System, etwa KNX oder Funk, und was bei späteren Erweiterungen gilt. Einsparversprechen bei den Heizkosten machen Sie besser nur mit Quelle oder eigener Messung.

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